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Lokale Gepflogenheiten in Nepal (do’s and dont’s)

Um unseren Gastgeber das größtmögliche Maß an Respekt zu kommen zu lassen, haben wir eine Liste mit Benimmregeln zusammen getragen, an die sich die Teilnehmern halten.  
 
 
  • Um Dankbarkeit oder Respekt zu zeigen, immer beide Hände benutzen, wenn man etwas gibt oder erhält, auch bei Geld.
  • Auf ein heiliges Objekt oder einen heiligen Platz niemals mit dem Finger zeigen, immer mit der ausgestreckten, flachen Hand
  • Unter Hindus ist es zu vermeiden, Frauen oder heilige Männer zu berühren. Als Gruss gibt es, speziell bei Frauen, keinen Handschlag! Besser Hände in gebetsartiger Haltung (Begrüssung „Namaste“) zusammendrücken.
  • Niemals mit der linken Hand essen (unreine Hand)! Die linke Hand ist für die Toilettenhygiene.
  • Niemals Rindfleisch vor Hindus und Buddhisten essen. Rindfleisch ist streng verboten, da Kühe heilige Tiere sind.
  • Niemals über andere Personen hinwegtreten oder mit Füssen auf sie oder heilige Stätten zeigen.
  • In privaten Häusern oder Tempeln immer Schuhe ausziehen, in Hindu-Tempeln speziell auch keine Ledersachen tragen. Rauchen und knappe, kurze Kleidung in religiösem Umfeld vermeiden. Manche Tempel sind für Nicht-Hindus verboten.
  • Personen oder Opfergaben, die auf dem Weg zum Schrein sind, niemals berühren.
  • Niemals einem Nepalesen Essen anbieten, wenn man es vorher probiert hat, auch niemals aus einem gemeinsamen Gefäss essen und Lippenberührung an einem gemeinsamen Trinkgefäss vermeiden.
  • Händchen halten und generelles Zeigen verschiedener Arten der Zuneigung sind verpönt.
  • Stupas (Grabhügel, -bauten) immer im Uhrzeigersinn umrunden, so dass die Aussenwände immer an der rechten Seite sind. Gleiches gilt für Mauern mit tibetischen Insignien.
  • Niemals aufgeregt oder laut werden, das wird als extrem schlechtes Benehmen gewertet und macht jedes bestehende Problem eher schlimmer.
  • Achtung bei Mitbringsel/Souveniers. Bei antiken Replikaten immer darauf achten, dass man ein Zertifikat über „Nicht-Echtheit“ erhält. Elfenbein und Felle von gefährdeten Spezies sind in der Ausfuhr strikt verboten!
  • Bettelnden Kindern nichts geben, auch keine einzelne Rupie. Die Gefahr, dass Kinder die Schule verlassen und ihr Leben als Bettler verbringen ist sehr gross.
  • Niemals Einheimische ohne deren Einverständnis fotografieren. Gleiches gilt für Tempel und heilige Schreine 

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