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Namaste! Viel Spaß mit unserem Nepal 2013 Blog

22.03.2014

Eine tolle Gruppe von 18 deutschen Scouts hat während ihrer dreiwöchigen Ferien einen intensiven Arbeitseinsatz beim neuen Spital gemacht. Sie haben eine schöne Aussentoilette mit Fusswaschbrunnen gebaut, welche für die vielen ambulanten Patienten ganz wichtig sein wird. Zudem haben sie das Spital von dem vielen Baumüll gesäubert, das Dach für die Installation der Solaranlage vorbereitet und im Garten schon zahlreiche kleine Bäume gepflanzt. Die Leiter der Gruppe haben mich auch immer unterstützt, wenn es darum ging, den verantwortlichen Bauingenieur von notwendigen Verbesserungen zu überzeugen, z.B. dass in den Untersuchungs- und Behandlungszimmern unbedingt ein Lavabo eingebaut werden muss.

 

Hier geht's zum Artikel auf www.shanti-med-nepal.ch

07.11.2013

Nach unseren letzten Tagen in Kathmandu, die wir mit Souvenirs und Sightseeing verbrachten, mussten wir uns schweren Herzens von Land und Leuten verabschieden.    Am Sonntag ging es um 13.30 Uhr mit zwei Bussen gen Flughafen. Dieser befindet sich in der Nähe der Stadtmitte, so dass wir innerhalb von 10 Minuten vor Ort waren. Das Gepäck von den Bussen geladen, ging es für uns direkt in die erste von vielen Kontrollen. Pässe raus. Nett grinsen. Pässe wieder in empfang nehmen. Und tschüs. Diese Prozedur sollte uns in den nächsten 12 Stunden noch häufig widerfahren.

Die nächsten Stunden wurden wie so häufig dem Karten spielen, der Essenssuche oder auch einigen angestrengten Diskussionen über die deutsche Politik, die jetzt ja nun wieder auf uns zu kommen würde, gewidmet. Doch bei allen schwang ein wenig das Verlangen mit noch ein wenig mehr von diesem schönen Land in sich aufzusaugen und noch einige wenige Tage dem täglichen Trott zu entkommen, welcher uns in Deutschland erwarten würde. Die lautesten Stimmen, gegen einen Rückflug, kamen natürlich aus den Reihen derjenigen die in den nächsten Tagen Arbeiten schreiben und Lernstoff nachholen mussten.

Der Start mit dem Flugzeug in Kathmandu wurde zu einem echten Highlight da an diesem Abend ein Lichterspektakel , welches mit dem Lampenfest zusammenhängt, stattfand. Bei der Ankunft eher schlicht und dunkel zeigte sich die Stadt nun von seiner schönsten Seite und schleuderte uns zum Abschied eine wahre Lichterflut gen Himmel. Fly Dubai brachte uns sicher nach Dubai wo ein massiver Kulturschock auf uns wartet. Fernseher an jeder Ecke des Flughafens, Geschäft neben Geschäft und die üblichen Fressmeilen. Wie man das halt von großen Flughäfen so kennt. Wir suchten uns einen „ruhige „ Ecke.  Zu unserer Freude holte Jan für alle etwas zu Essen und so konnten einige nach dem stärkenden Mahl, in klimatisierter Atmosphäre, ein wenig die Augen schlissen.

Um  ca. 2 Uhr machten wir uns dann, mit Hilfe der Fluggesellschaft Emirrates, auf den Weg zu unserer letzten großen Etappe. Der letzte Flug, eine ICE Fahrt nach Siegburg, mit der Bahn zum Bonner Stadthaus. Dort angekommen wurden wir schon von Jan erwartet. Dieser hatte sich, mit all unserem Gepäck,  schon in Siegburg abholen lassen. Auf uns warteten 18 frisch zubereitete Burger der Frittebud, welche wir im Bla vernichten konnten.

Unsere Stadt und unser Land haben uns wieder. Die Gedanken an das Geschehene und Erlebte werden uns so schnell nicht wieder los lassen. All denen die uns diese Reise ermöglichten möchten wir herzlich danken und jetzt schon vorwegnehmen das die Planungen für nächstes Jahr in wenigen Wochen beginnen werden. 

 

Grüße

Das Nepal- Team

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03.11.2013

Wir haben schon länger nichts mehr von uns hören lassen, deswegen gibt es heute einen ausführlicheren Beitrag.

Wegen der schon chronologisch sortierten Überschrift komme ich als erstes zum Thema Wut. Aber keine Sorge es war nur ein temporärer Anfall.

Wir wollten ein Teil des Daches des Krankenhauses bearbeiten. Also sind wir alle extra früh los um zeitig anzufangen. Ganz zum Leiden des Ingenieurs. Er kam erst zu spät, dann musste er sich erst rasieren und obwohl ich ihm die Ansage gegeben hatte das es in 10 Minuten los gehe, hat es noch über eine Stunde gedauert. Zuerst muss ja noch das Dach ausgemessen werden um das gewünschte Gefälle hinzukriegen. Aber mit uns Beton-wütigen im Nacken hat er wohl gespürt das er jetzt mal endlich Dampf geben musste. Zum Glück kam Rabi, ein nepalesischer Freund an dem Tag auf die Baustelle und hat geholfen alles auszumessen sodass er uns vor schlimmeren bewahrt hat. Mit zwei halb angetrockneten Ladungen Beton ging es dann aber endlich los. Wir haben ordentlich gemengt, verteilt und „geschubkarrt“. Wie schon erwartet war die Einschätzung des Ingenieurs, das wir 10 Sack Zement benötigen völlig falsch und seine Zusicherung wir können seinen Zement benutzen revidierte er dann auch plötzlich. Jetzt sind wir beim Punkt Wut angelangt und der kam dann auch kurz, in Form einer verbalen Auseinandersetzung, heraus. Danach ließ sich der Ingenieur nicht mehr blicken. Durch Ruths spendable Hand, die direkt Zement nachgekauft hatte, konnten wir  das Dach doch noch fertig stellen.Dabei war der Vorarbeiter eine große Hilfe.  Jetzt kann eine Solaranlage installiert werden. Tagesziel geschafft!

Am Toilettenhaus hatten wir währenddessen den Rest auf gemauert und die Dachstreben eingegossen, an denen die Wellblechplatten befestigt werden.

Gegen 17.oo Uhr waren wir mit allem fertig und auch ziemlich geschafft. Trotz allem aber glücklich das wir noch so viel fertig stellen konnten.

 

Mittwoch war unser letzter Tag in Chitwan. Die meisten sind im Lager geblieben und haben ihre Sachen gepackt. Einige von uns mussten aber noch auf die Baustelle um das Toilettenhausdach anzubringen, die Werkzeuge zu verpacken und aufzuräumen. Um halb vier hatten wir eine kleine Abschiedsrunde am Krankenhaus geplant und als die ersten Gäste eintrudelten haben wir grade den letzten Stein gesetzt. Perfektes Timing. Suresh, ein angestellter von Ruth hat uns mit Hilfe der Chepang Damen sehr schön bekocht. Natürlich war auch Bobby mit den beiden Schwestern aus der Navodaya School anwesend. Dazu kam noch Vater Cherian der Leiter der Schule in der wir Fußball gespielt hatten. Nach einer kurzen Dankesrede von Jan haben wir alle zusammen Fotos geschossen und dann auf dem Dach des Krankenhauses in der untergehenden Sonne gegessen. Ruth war zu Tränen gerührt als wir uns verabschiedeten und bei der Stimmung konnten wir sogar dem Ingenieur einen Händedruck nicht verwehren.

Am nächsten Tag ging es leider weiter mit dem Abschied nehmen. Bobby und die Mädels waren an der Reihe. Wir waren alle den Tränen nahe denn diese Personen sind uns in den paar Wochen doch sehr ans Herz gewachsen. Um es mit Bobby`s Worten zu sagen: „Take it easy! Someday we´ll meet again!“

Mit dem Bus ging es über die Holperstraße (ca. fünf Stunden) nach Kathmandu, wo wir abends alle recht schnell ins Bett fielen.

Für die nächsten Tage hatten wir Kulturprogramm geplant denn in Kathmandu und Umgebung kann man Jahre damit verbringen Tempel anzuschauen, Stupas zu besichtigen und jede Menge andere interessante Sachen zu besuchen.

Das Kathmandu Valley, so heißt das Tal, besteht aus drei alten Königstädten: Kathmandu, Patan und Bhaktapur. Diese Städte waren früher sehr bedeutende Handelszentren in Asien. Heute sind die schönen Paläste und religiöse Bauten für Touristen restauriert worden. Trotzdem leben auch noch einige Mönche und auch viele Privatpersonen in den alten Gebäuden. Besonders Patan und Bhaktapur erinnern mit ihren vielen verwinkelten Gässchen und Backsteingebäuden an orientalische Städte. Überall findet man kleine Tempel, Opferschreine und Gottesbildchen. Auch in den wirklich sehr touristischen Teilen dieser Städte leben die Nepalis und kaufen dort  Ihre täglichen Waren. In Bhaktapur zum Beispiel befindet sich vor dem höchsten Tempel der Stadt ein großer Gemüsemarkt und bei jedem Kunsthändler kann man auch Töpfe und andere Alltagsgegenstände erwerben. Das Kunsthandwerk ist eine weitere große Attraktion im Kathmandu Valley. Überall kann man kleine Bronzefiguren erstehen, die Buddah oder irgendwelche Götter in verschiedensten Posen darstellen. Außerdem verkaufen die Händler Silberschmuck, Holzschnitzereien, Gemälde, Öllämpchen, die traditionellen Kuckuri-Messer und viele andere Kleinigkeiten.

Die alten Tempelanlagen sind so aufwendig und Detailverliebt errichtet, dass man  aus dem Staunen gar nicht mehr heraus kommt. Immer wieder gibt es neue kleine Besonderheiten zu entdecken und denkt man grade man hat den Interessanten Teil der Stadt verlassen, steht man plötzlich schon wieder vor dem nächsten kleinen Tempel. Die vielen Eindrücke die wir hier gekriegt haben lassen sich in einem Blogeintrag gar nicht recht vermitteln. Das holen wir dann bei unserem Fotovortrag nach. Alles in allem aber war auch Kathmandu Valley wirklich schön und Eindrucksvoll. Jetzt schon nach Hause möchte wohl keiner. Da wir aber müssen, verabschieden wir uns für heute und freuen uns natürlich auch ein ganz kleines bisschen auf Graubrot, Sprudelwasser und um die Vollständigkeit zu wahren, auch auf Eltern und Freunde.

Bis Bald und Grüße aus der Sonne!

An die Eltern: Bringt bitte Pullover und Jacken mit zum Abholen.



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29.10.2013

Derby

Wie schon erwähnt haben wir gestern Fußball gegen eine nepalesische Schule gespielt. Allerdings war es etwas anders als erwartet. Aber rollen wir die Geschichte einmal von Anfang an auf.

Erst einmal haben wir ausgeschlafen. Ein ausgiebiges Frühstück war schon mal ein guter Start in den Tag. Danach wurden wir als kleine Überraschung gegen 10Uhr in ein nahe gelegenes Schwimmbad gefahren und haben und dort schön ausgeplanscht. Nach ca. einer Stunde holte uns dann ein Schulbus der „Little Flower School“ ab. Dieser erst zwanzig Jahre alte Schulbus war schon alleine ein kleines Abenteuer, aber alles hielt trotz Ruckelpiste zuverlässig zusammen. Als wir bei der Schule ankamen ging es raus aus dem Bus und wir wurden zum lunch geladen. Es gab Momo. Das ist ein typisch nepalesisches Gericht. Gefüllte Teigtaschen. Sehr zu empfehlen! Danach ging der ganze Trubel los. Wir dachten wir würden jetzt einfach ne runde kicken und dann wieder abhauen. Die Nepalis haben sich das allerdings etwas anders gedacht. Als erstes wurden wir in den Innenhof der Schule geführt, wo uns spalierstehen die Nepalesische Pfadfindergruppe empfing. Von den Fluren und Dächern rings um starrten uns dabei 1400 Kinder an. Vor der Bühne mussten wir dann Platz nehmen und wurden von zwei der hiesigen Pfadis nett begrüßt. Außerdem führten zwei junge Mädchen einen traditionellen nepalesischen Tanz auf. Nachdem Jan uns dann auch kurz vorgestellt hat, wobei er und natürlich auch wir immer noch total überwältigt waren von diesem riesigen Empfang, bekamen wir alle noch Haddack ähnliche Schaals und die Leiter Blumen als Geste der Gastfreundlichkeit überreicht. Aber genug mit dem herumgesäusel, wir sind ja schließlich nicht zum herum reden in die Schule gefahren. Trotzdem mussten wir natürlich noch am Motivationstanz der Nepalesischen Pfadfinderleiterin teilnehmen bevor es dann ernst wurde.

Auf einer großen Rasenfläche vor der Schule standen zwei Tore und alle Kinder, Lehrer und sonstige Mitarbeiter der Schule postierten sich um das Feld um alles genau verfolgen zu können, denn schließlich ist eine Horde weißer die dann auch noch Pfadfinder sind und dazu noch Fußball spielen wollen, alles andere als gewöhnlich. Das Spiel dauerte zweimal 30 Minuten. Es war Schweißtreibend, hat die ein oder anderen Stimmbänder gekostet und ganz Knapp. Wir haben alles getan was wir konnten aber trotz allem hat es nicht gereicht. 5:1 gings aus. Wir sprechen darüber nicht weiter. Aber ich glaube es war für die Nepalis das erwünschte I-Tüpfelchen an dem Tag. Das haben wir Ihnen natürlich auch sehr gegönnt denn wir hatten wirklich einen sehr außergewöhnlichen und wunderbaren Tag. Nach dem Spiel gab es noch kurz etwas kleines zum Essen und dann ging es zurück nach Hause. Völkerverständigung mehr als nur geglückt!!

Heute Baustelle.

Hier gab es wahnsinnig viel zu tun. Da wir morgen das Dach der Krankenstation zu einem viertel Wasserdicht und nach außen Abschüssig gestalten wollen mussten wir vorrangig Das Benötigte Material auf das Dach schaffen. Die Schubkarren Truppe hat sich hierfür sehr stark ins Zeug gelegt und die Nepalesischen Arbeiter wissen nicht mehr so recht wo unten und oben ist, denn sie hätten dafür wohl eine Woche benötigt. Vielleicht spekulierte der Herr Ingenieur sogar auf unser Scheitern damit er morgen nicht ran muss. Aber keine Sorge er muss! Das Material liegt vor dem Krankenhaus und kann durch die eingebauten Rampen via Schubkarre in die erste Etage befördert werden. Hier geht dann allerdings nur noch eine Treppe auf das Dach. Wir haben mit Schaltafeln also eine Rampe gebaut um die Schubkarren auch nach ganz oben zu bringen. Da es aber so Steil ist und nach der Hälfte der Treppe ein Aufzugschacht wieder eher Schmerzhaft nach unten führen würde haben wir vorne an die halb auseinanderfallenden Rollgeräte ein Seil gebunden. Mit Hilfe des Seiles können dann zwei Personen eine Schubkarre bis ganz nach oben schieben. Wie man sich aber denken kann sehr Kräftezehrend. Maxi ist unser heutiger Tagessieger mit 22 Schubkarren allein am Nachmittag also ca. 40 am ganzen Tag. Aber auch die anderen haben ähnliche Mengen auf das Dach bewegen können. Nichts desto trotz werden wir morgen damit fortfahren müssen.

Außerdem hat sich ein weiterer Trupp um unser Toilettenhaus gekümmert fleißig gemauert und die Frontstützen für unser Dach eingegossen, sodass wir morgen nur noch eine Reihe Steine anbringen müssen und am Mittwoch das Dach des Häuschens aufsetzen können. Auch dieser Trupp ließ sich nicht lumpen und kam sogar erst eine halbe Stunde nach Dunkelheit zurück in unser Lager.

Weiterhin haben wir heute Zwiebels Geburtstag ein wenig zelebriert und Bobby hat es sich nicht nehmen lassen ihm einen Kuchen, ein nepalesisches Messer und einen typischen Nepalesischen Hut zu schenken. Ich denke diesen Geburtstag wird Zwiebel nicht so schnell vergessen.

Aber jetzt Schluss mit dem Gerede, morgen wird wohl der bisher anstrengendste Tag und wir brauchen unserer Kräfte!!! Also gute Nacht!

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26.10.2013

Nur noch ein paar Tage

Die letzten Tage vergehen wirklich wie im Flug und es dauert nun nicht mehr lange bis wir wieder in Deutschland sind. Gegen Ende haben wir sogar, wie auch schon angedeutet, noch ein paar sehr interessante Erfahrungen gemacht und auch noch vor uns.

Vorgestern sind wir in ein Dorf der Chepang gefahren. Diese Chepang sind die ärmsten der Armen in Nepal und leben in den Bergen. Sie gehören der untersten Kaste an und können deswegen nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Mit einem gemieteten Kleinbus, der für mehr als 20 Personen alles andere als bequem ist, ging es über holprige Straßen zum Fuß eines Berges den wir erklimmen mussten. Von der Straße führte nur ein kleiner Trampelpfad den Berg hinauf, der die einzige Verbindung der dort ansässigen Chepang zum Alltagsgeschehen in Nepal ist. Nach ca. 10 Minuten erreichten wir das erste Gebäude, eine Schule. Hier gehen die Kinder bis in die fünfte Klasse und lernen ein wenig schreiben, lesen und sogar etwas Englisch. Regelmäßig können die Kinder die Schule aber nicht besuchen, da sie zum Teil einen fünf stündigen Fußweg haben und auch bei der Arbeit auf den Feldern helfen müssen. Die Lehrer werden vom Staat bezahlt und sind selber keine Chepang. Haben die Kinder die fünfte Klasse abgeschlossen hat nur ein ganz geringer Teil eine Möglichkeit zur Weiterbildung. Die Schule in der Wir schlafen ist Momentan die einzige Schule die für Chepang Kinder zugänglich ist und auch hier können „nur“ ca. 200 Kinder lernen.

Nachdem wir uns die Schule angeschaut haben und die für uns einfach unvorstellbare Lernsituation ansehen durften sind wir weiter gegangen und haben nach ca. weiteren 10 Minuten auf und ab das erste Wohnhaus erreicht. Die Häuser sind unvorstellbar klein und es gibt nichts außer einer kleinen Feuerstelle und einem Stein mit dessen Hilfe Maismehl gemahlen wird. Die Häuser bieten meist Platz für 10 Menschen und werden eigentlich nur im Winter benutzt. Dann sitzen die Familien den ganzen Tag um ein Feuer und haben sonst nichts zu tun. Im Sommer sind die Chepang den ganzen Tag draußen und bestellen ihre Felder. Angebaut wird nur Mais und Reis. Im Sommer essen sie immer Reis und im Winter kochen Sie Wasser mit Maismehl. Keine Gewürze kein Gemüse. Wenn man im Haus Feuer macht kann der Qualm nirgendswo abziehen und der ganze Raum ist komplett verqualmt. Die Chepang leben nur um sich zweimal am Tag ein bisschen Reis kochen zu können. Für alles andere gibt es kein Geld.

Nachdem wir uns das erste Haus angesehen haben ging es weiter zum zweiten Haus. Hier wohnte sogar ein Schüler der “Navodaya School“, unserer Schlafstätte. Das nächste Haus war dann eine gute halbe Stunde zu Fuß entfernt und einige blieben zurück weil es ihnen zu anstrengend wurde. Der Weg führte uns durch einen Fluss entlang der Reisfelder. Eine wahnsinnig schöne Landschaft die einen sehr starken Kontrast zu der dortigen Armut darstellt. Nachdem wir durch den Fluss gewatet sind und den nächsten Berg erklommen haben kamen wir zu dem letzten Haus was wir und angeguckt haben. „Zwiebel“, einer der Mitreisenden hatte eine Kamera dabei die direkt Fotos ausdrucken kann und hat damit einigen Chepang eine riesen Freude bereitet. Vor uns waren wohl höchstens 5 Touristen in dieser Gegend unterwegs sodass eine Horde weißer Europäer mehr als nur ein ungewöhnlicher Anblick für die Einwohner dieser wunderschönen Gegend ist.

Dieser Trip war wohl einer der Höhepunkte unserer Reise und gibt einem selber natürlich wahnsinnig viel zu denken, denn ich glaube das wohl kaum einer von uns auch nur eine Woche mit den Chepang tauschen möchte.

Auf der Baustelle geht es kräftig voran. Wir haben heute und gestern sehr viel geschafft und die Motivation nimmt zu Ende immer mehr zu. In unserm Klohäschen sind die Türzargen eingesetzt und am Montag kommt das Dach das wir dann hoffentlich nachmittags schon aufsetzten können. Es fehlen noch 6 Steinreihen. Das sollte auch für uns ungeübte Maurer irgendwie zu machen sein. Das Dach des Krankenhauses ist fast fertig gesäubert, sodass wir am Dienstag als letzte Aktion ein Drittel des Dachs mit Wasserfesten Beton versiegeln und Abschrägen können. Dann kann bald schon die Solaranlage installiert werden. Trotz allem fehlen uns jetzt die ersten Tage in denen wir nicht viel tun konnten und wir werden leider nicht alles ganz fertig stellen können. Da müssen wir wohl wiederkommen! So soll es sein. Ich denke wir werden wieder genug Mitfahrer haben!

Morgen spielen wir gegen eine andere Schule Fußball. Das wird spannend und danach treffen wir noch Nepalesische Scouts aber auch dazu in den nächsten Tagen genaueres.

Für heute Schluss, die Fußballgötter mögen uns beistehen!!!

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23.10.2013

Halbzeit. Normal eine Zeit der Erholung um neue Kraft zu generieren. Nicht so bei uns. Wir müssen jetzt doppelt Gas geben, tun das aber auch soweit es geht. Als erstes ein kleines Resümee.  

Bisher haben wir auf der Baustelle über 20 Sack Zement verarbeitet, ca. 70 Arbeitsstunden pro Kopf investiert, zwei Axtstiele verbraucht, vier Schüppen kaputt gekriegt, ca. 20 m³ Erde abgetragen, 100 Schubkarren Sand und Kies vollgemacht und mindestens 10 Liter Schweiß pro Person investiert. Wir haben Fundamente gegossen, gemauert, Müll und Schutt gesammelt, das Dach gereinigt, viel Zement und Beton angemischt und Rohre verlegt. Das als nur kleiner Ausschnitt unserer Arbeit, denn es fallen täglich viele kleine Aufgaben an die erledigt werden müssen. Trotz vieler Arbeit und heißem Klima ist die Stimmung nach wie vor sehr gut und wir können nun zum Endspurt ansetzen.

Gestern war die Hälfte von uns, die den Nationalpark bisher noch nicht besucht hat im selbigen. Aufgrund der Erfahrungen der ersten Gruppe, haben wir das Elefantenreiten ausgelassen, stattdessen aber mit den Elefanten ein kleines Bad genommen. Auf jeden Fall einen Höhepunkt der Reise! Hierfür kriegt man eine Schwimmweste angelegt und begibt sich dann in das Wasser wo die Elefanten mit ihren Reitern warten. Man muss dann den Rücken des Elefanten erklimmen und hält sich jeweils an seinem Vordermann fest. Wenn sich der Elefant dann erhebt ist es alles andere als einfach auf seinem Rücken sitzen zu bleiben aber auch das haben alles von uns geschafft. Durch seinen Rüssel schleudert der Elefant Wasser nach hinten und duscht einen ganz ordentlich ab. Dabei turnt der Elefantenreiter auf dem hinteren Teil des Elefanten herum brüllt und hüpft und manchmal klettert er auch an der Seite vorbei um dem Elefanten mit einem Stock einen leichten Hieb auf die Rübe zu verpassen. Da es an dem Tag nur so vor Touristen wimmelte dauerte die Prozedur leider nur wenige Minuten bevor wir entweder abgeworfen wurden oder absteigen mussten, aber das duschen hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt.

Auf der Baustelle haben wir in den letzten Tagen aber auch einiges geschafft. Wir haben fleißig an unserem Klohaus gemauert sodass wir es im Rohbau auf jeden Fall fertig stellen können. Am Freitag kriegen wir die Türzargen und Türen und am Montag kommt der Schlosser um uns das Material für die Dachkonstruktion zu liefern die wir dann zusammen friemeln und aufsetzten müssen, bevor alles mit Wellblech gedeckt wird. Während des Mauerns haben wir uns auch ausgiebig dem Dach der Krankenstation gewidmet und es gereinigt. Lange Zeit stand hier das Wasser und der Beton ist an einigen Stellen schon leicht marode geworden. Wir haben Unebenheiten im Beton ausgeglichen und den Bauschutt der noch auf dem Dach war nach unten geschafft. Am Dienstag möchten wir auf dem Dach noch eine Schicht Beton auftragen, die mit Wasserdichtem Zement angerührt wird und dann mit Abschrägung nach außen aufgegossen werden soll, sodass in Zukunft kein Wasser mehr auf dem Dach stehen bleiben kann. Außerdem haben wir vor zwei Tagen angefangen die auf dem Dach noch rausguckenden Enden der tragenden Säulen mit beton einzuhüllen damit das Wasser nicht am Eisen entlang in den Beton laufen kann. Diese Aufgabe ist für die hiesigen Bauarbeiter sehr schwierig, da sie nicht wirklich in der Lage sind Verschalungen dafür anzufertigen.

Seit der vermeintliche Ingenieur auf der Baustelle ist, ist es noch ein wenig anstrengender geworden, da er unseren Werkzeugen wie z.B. der Wasserwaage nicht traut und alles in irgendeiner Weise nachprüfen will. Das ist soweit auch in Ordnung und am Anfang haben wir uns auch noch sehr darüber gefreut, dass er uns Tipps geben wollte. Allerdings ändert er seine Meinung im 5 Minuten Takt und das ist alles andere als Hilfreich, aber auch damit haben wir gelernt uns zu arrangieren. Man sieht also an Arbeit mangelt uns es nun wirklich nicht.

Obwohl an dem Gebäude seit ca. 3 Jahren gearbeitet wird ist es immer noch in einem Rohbauartigen Zustand. Seit ein paar Tagen wissen wir auch warum denn zwei Bauarbeiter haben sich zu uns gesellt und arbeiten ab und zu mal etwas an dem Krankenhaus. Dies passiert allerdings ohne jegliches System. Mal wird hier geflext dann dort gekloppt und alles sehr chaotisch. Vor ca. einer Woche hat Ruth, unsere Schweizer Kontakt Frau dem Indischen Geldgeber eine E-Mail geschrieben wie mit seinem Geld gewirtschaftet wird und was bisher passiert ist, woraufhin er direkt sehr besorgt und erbost geantwortet hat und noch diesen Monat vorbei kommen möchte um den Bau von jetzt an stärker zu überwachen und aufzupassen, dass das Geld wirklich zu 100% in das Krankenhaus fließt. Unser Aufenthalt ist auch für solche Fortschritte sehr wichtig, da wir einfach einen starken Druck ausüben, auf Geldgeber, Verwalter und Bauherren. Von denen handelt nämlich fast keiner nach System und es passiert nicht das was als nächstes Notwendig ist. Da wir aber auch hier auf jeden Fall am Ball bleiben werden haben wir mehr als ein gutes Gefühl und bekommen das auch oft durch bisher frustrierte Beteiligte zu spüren die einfach einen neuen Wind und neue Motivation verspüren. Das macht uns zuversichtlich und wir haben auf jeden Fall trotz einiger Rückschläge einen großen Erflog des Projektes zu verzeichnen.

Aber es gibt auch noch viele andere Interessante Dinge in Nepal zu entdecken. Deswegen werden wir morgen einen Tag die Arbeit ruhen lassen und in ein Chepang Dorf fahren. Die Chepang sind die ärmsten der Armen in Nepal und haben wirklich gar nichts. Wir sind also sehr gespannt auf den morgigen Tag und es wird bestimmt auch nicht ganz einfach diese Eindrücke zu verarbeiten. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr.

Für heute Schluss mit lieben Gruß, aus dem Land der undurchsichtigen Ingenieure.

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20.10.2013

Hurra wir schaffen was!!!

Nach dem etwas holperigen Start unserer Arbeiten hier haben wir die ersten Erfolge zu verzeichnen.  Wir  haben die Baustelle gereinigt, ca. 20 Bäume und Sträucher gepflanzt und „ziegensicher“ gemacht, mit Schalungen für das Dach begonnen,  die Abflussrohre für das Klohaus verlegt und heute DIE BODENPLATTE FERTIG GEGOSSEN. Das heißt von heute Morgen 8:00 bis um 15:00 wurde durchgehend Sand und Kies angeschleppt, Beton gemischt,  ins Klohäuschen geschafft, verteilt, gerüttelt, nivelliert und geglättet. Ohne Pause. Großes Glück hatten wir dabei mit dem Wetter. Es war den ganzen Tag bedeckt, so dass der große Sonnenbrand ausblieb. Schweißtreibend war es dennoch und alle waren froh als es geschafft war und  wir  früh wieder im Lager waren.

 Einige haben dann sogar noch Energiereserven freimachen können und ein erstes Training für unser Spiel gegen eine Schulmannschaft aus der Region in der nächsten Woche bestritten. Auch da haben wir uns etwas vorgenommen.

Den krönenden Abschluss des heutigen Tages bildete ein Chicken Curry das uns Suresh – einer der Mitarbeiter der Krankenstation und eine unserer guten Seelen – zubereitet hat. Das erste Fleischgericht seit unserer Abfahrt. Eine für Scouter durchaus erwähnenswerte Tatsache….. Jetzt (Ortszeit 20:20)  hört man schon die ersten Stimmen die über das Schlafen gehen sprechen.

Die Anstrengungen der ersten Woche, die vielen Eindrücke und die andere Art zu leben scheinen auch Einfluss auf unsere Schlafgewohnheiten zu haben.

18.10.2013

Nach den ersten noch etwas chaotischen Tagen haben wir mittlerweile einen geregelten Alltag.

Morgen ums 7 stehen wir auf um ab 8 Uhr auf der Baustelle sein zu können. Zwischen eins und zwei liefert unser Küchendienst das Mittagessen via Fahrrad auf die Baustelle und gegen halb fünf beenden wir die Arbeit.

 Zum Frühstück gab es heute eine heimische Wurzel aus dem Garten der Schule. Unsere rechte Hand „Bobby“, der unser Ansprechpartner in allen möglichen Fragen ist, wollte es sich nicht nehmen lassen uns ein Frühstück zu bereiten. Bzw. wohl eher bereiten lassen. Nach diesem Kulinarischen Ausflug machte sich die Hälfte von uns auf den Weg zur Baustelle um die Fundamente des schönsten Toilettenhäuschens in ganz Nepal zu gießen. Die andere Hälfte fuhr in den nahe gelegenen Nationalpark um von Elefantenrücken aus den Urwald zu erkunden. Aber dazu später mehr.

Als erstes das wichtigste. Ab morgen gibt es bei uns Brot zum Frühstück! Diese Errungenschaft haben wir Jan zu verdanken. Er ließ sich trotz einiger Rückschläge nicht abbringen eine Bäckerei aufzuspüren die uns ab morgen täglich frisches Brot liefert.

Die Baustelle hat uns heute pro Kopf mindestens 5l Schweiß gekostet. Bis zum Mittagessen war es noch entspannt. Wir haben Rohre verlegt, diese in Sandbetten gelegt und Verschalungen gebaut. Als unsere Baustelle dann endlich im Schatten lag und wir das Mittagessen hinter uns gebracht haben, ging es los mit dem Gießen. Wir bestellten einen Betonmischer und nach 5 Minuten war die ganze Arbeit getan.

Natürlich nicht!

Wir haben den ganzen Beton mit der Hand angerührt. Hierzu sucht man sich eine freie Stelle, und kippt Pro Ladung zwei Schubkarren Sand und eine Schubkarre Kies auf einen großen Haufen. Dazu kommt noch ein 50kg schwerer Sack Zement. Dann schaufelt man sich einen Krater in der Mitte Frei in den man einen Eimer Wasser kippt. Anschließend beginnt der sogenannte „Betontanz“. Zwei drehen sich im Kreis um den Haufen und schippen immer ein bisschen von dem festen Material in Richtung Mitte. Wenn das Wasser weg ist wird alles gut durchmengt, ein weiter Haufen gemacht und das Spiel beginnt von vorne. Pro Ladung macht man das viermal.

Bei dreißig Grad und 12 Ladungen Beton kann man sich ausrechnen wie viel Arbeit und Schweiß alleine in den Fundamenten stecken. Auch wenn wir krumme Rücken haben und leicht von der Sonne verbrannt sind haben wir heute sehr viel geschafft und sind froh und munter.

Nun zum später mehr: die Urwaldtruppe.

 Wir sind heute morgen in gewohnt nepalesischer Weise auf der Pritsche eines Geländewagens Richtung Chitwan Nationalpark aufgebrochen. Nach einer kurzen Programmverkündung in einer der vielen „Hotels“ dort sind wir auch gleich zum ersten Programmpunkt aufgebrochen, dem Elefantenreiten. Jeweils zu viert bestiegen wir einen Korb auf dem Rücken eines solchen Urwaldriesen und ritten über Stock und Stein quer durch den Nationalpark. Das ein oder andere Reh und auch ein Strauss haben wir gesehen, auf andere Tiere mussten wir noch etwas warten. Krokodile nämlich, die am Rand eines Flusses lagen und sich in der Sonne ausgeruht haben, während wir in einem Einbaum dieses Gewässer durchquerten. Glücklicherweise waren diese offenbar auch satt, so hatten wir keine Verluste zu verzeichnen. Wir  machten kurze Zeit später halt und schlugen uns zu Fuss  durch den Dschungel und machten uns auf die Suche nach Rhinos, also Nashörnern. Ein schweisstreibender, aber sehr aufregender und interessanter Marsch, an dessen Ende wir tatsächlich noch eine Nashornmutter mit ihrem Nachwuchs sehen konnten. Danach ging es durch die Elefantenbrutstation zurück zu unserem Pritschenwagen, mit dem wir dann rechtzeitig zum Abendessen zurück an der Schule eintrafen. 

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14.10.2013

Angekommen !

Wir haben nun unseren Zielort bzw. unser Lager erreicht. Seit dem Aufbruch am Freitag den 11. sind wir drei Tage gereist, haben den Duft Nepals aufnehmen können und uns mit den Gepflogenheiten der Leute vertraut gemacht. Das Wetter ist nicht wie erwartet trocken und heiß sondern eher nass und feucht was aber keineswegs ein Hindernis für die gute Laune unseres Nepal-Teams ist. Die ungewöhnlich späten Regenfälle dieses Jahr hängen mit den Unwettern in Indien zusammen. Heute haben wir das erste Mal unsere Baustelle besichtigen können. Das Haupthaus,  das das eigentliche Krankenhaus darstellt, ist in einem schlechteren Zustand als erwartet. Ohne abschüssiges Dach  bahnen sich die Wassermassen ihren Weg quer durch das Gebäude und münden in zahllosen kleinen Seen. Sehr erfreulich ist, dass unsere vorher bestellten Werkzeuge und Baumaterialien vor Ort sind und wir morgen mit der Arbeit an dem Klohaus beginnen können. Dazu werden wir, sofern sich das Wetter nicht bessert ein Zelt bauen unter dem wir einigermaßen trocken arbeiten können.

In unserer Unterkunft, einer lokalen Schule/Internat, die von zwei christlichen Indern betreut wird, wurden wir mit offenen Armen empfangen. Der Schulbetrieb ist momentan eingestellt da Ferien sind,  sodass wir das Gelände für uns haben. Auf dem Bild ist der Schulhof zusehen der zugleich ein Fußballfeld ist. Im Hintergrund erkennt man den Schultrakt der Jungen. Wir sind in dem gegenüberliegenden Bau untergebracht. Dieser beherbergt normalerweise die Mädchen. Sanitäre Anlagen, eine Küche und ein Fahrzeug plus Fahrer werden uns zur Verfügung gestellt. Dieses benötigen wir um täglich zur ca. 2 km entfernten Baustelle zu gelangen oder in den nahegelegenen Ort zu fahren um einzukaufen. Das Essen wird wie überall im Land vom Reis bestimmt. Dieser begegnet einem, ob kalt oder warm, zu fast jeder Mahlzeit.

Wir alle schauen mit freudigem Blick auf die nächsten Tage und Wochen und freuen uns über die Freundschaften  und die Herausforderungen die uns sowohl auf der Baustelle als auch in unserem neuen nepalesischen Leben erwarten.

 

 

 

 

 

Rettung der Zelte aus den Fluten

 

 

 

10.10.2013

Namaste :) Morgen beginnt das große Abenteuer!

Nun trennen uns 18 nur noch einen Tag vom  großen Abenteuer Nepal. Die Sachen sind gepackt, das Werkzeug in Kisten verstaut und die Aufregung hängt greifbar in der Luft. Am morgigen Tage, welcher verspricht anstrengend zu werden, treffen wir uns um 16.00 Uhr mit  allen Mitfahrern in der Sibyllenstraße, um von dort aus nach Düsseldorf zum Flughafen zufahren. In der erste Etappe werden wir von Düsseldorf nach Dubai fliegen. Nach 6 Stunden Aufenthalt, an einem hoffentlich nicht zu langweiligen Dubai-Flughafen, wird es weiter nach Kathmandu gehen.

Mit dem ersten Schritt auf nepalesischem Boden werden uns die ersten kulturellen Neuheiten, bürokratische Probleme und die unglaubliche Neugierde auf Neues gepackt haben. Vom Flughafen werden wir in unser Hostel fahren, in welchem wir die erste Nacht verbringen werden. Dort werden wir versuchen uns von den ersten Strapazen zu erholen und neue Energie für die nächsten Tage zu sammeln. Der Anfang unserer Reise wird uns schnell in Richtung unseres Bauprojektes führen, das sich in der Provinz Chitwan im Süden Zentralnepals bei Ratnanager befindet. Dort werden wir dann hoffentlich „unser Lager“ aufschlagen können. Dies liegt aber bis jetzt noch in weiter Ferne und so möchte ich jetzt noch nicht zu viel vorweg nehmen.

Ab jetzt wird es alle 2-3 Tage, je nach dem was die Internetverbindung so hergibt,  neue Blogeinträge geben. Viel Spaß beim Blog lesen wünscht das Nepal Team 2013. dvw

 

 

Das Privatgepäck + Werkzeugkisten

 

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