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Namaste! Viel Spaß mit unserem Nepal 2015 Blog

07.08.2018

Der neue Hochspannungstransformator für die Navodaya School ist angekommen und installiert!

Im Februar diesen Jahres, schrieb uns Father Michael an, dass die Navodayah School einen Transformator benötigt und fragte, ob wir etwas dazugeben könnten. Nach kurzer Überprüfung haben wir zugestimmt.

Hintergrund ist, dass der bisherige Transfomator an seiner Belastungsgrenze angekommen ist und daher die Niederspannungs-Stromversorgung immer instabiler wird. Was besonders die Benutzung, der von uns mitgebrachten Rechner sehr erschwert. Mit einem eigenen Transformator, kann die Schule direkt an das Hochspannungsnetz angeschlossen werden.

 

22.10.2016

In der Wochenendausgabe des Generalanzeigers gab es einen Artikel über unseren letzten Besuch in Nepal und die jetzige Situation dort. Der Artikel ist auch online erschienen: http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/kultur-und-medien/Nepal-im-Herzen-und-Hinterkopf-article3388773.html

27.10.2015

Heute waren um halb elf Jan und Thorben bei WDR5 zu hören. Für alle, die das verpasst haben, hier nochmal zum Nachhören:

11.10.2015

Nepal, District Chitwan, Tandi, Navodaya School, 1. Stock auf dem Balkon, 05:30. Es wird hell. Sehr schnell hier in Nepal. Der Küchendienst ist schon wach und klappert. Metes sitzt mir gegenüber und bereitet Infos für unsere letzten Tage in Kathmandu vor, die beim Frühstück vorgetragen werden. So lernen wir gemeinsam mehr über die Menschen hier, ihre Geschichte und Traditionen. Die Schüler der Schule sind auch schon wach. Einige spielen Fußball. Unser Alltag in Nepal.

Nach zwei von drei Wochen und vor unserem drittletzten Arbeitstag an Schule und Krankenhaus, Zeit eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

Ich finde, wir hatten bisher eine wirklich gute Zeit. Wir haben viel erlebt und Eindrücke über Menschen und ein Land, das arg gebeutelt ist, gesammelt. Aber trotz aller Probleme, von denen wir schon wussten (Erdbeben, schlecht Versorgungslage), und denen, die uns hier überrascht haben (Rohstoffboykott aus Indien) sind alle Menschen mit denen wir zu tun haben sehr freundlich, hilfsbereit und freuen sich über unseren „Haufen“. Unsere Freunde hier, besonders die Leute um Father Michael von der Schule, alle Schulkinder, Bobby und das Team um Ruth vom Krankenhaus unterstützen uns, wo sie können und machen selbst das Unmögliche möglich.

Es wird geweckt und die ersten müden Scouter schnappen sich Tee oder Kaffee. Ich schreibe nach dem Frühstück weiter. Es wird lauter und der Tag beginnt.

8:00. Alle sind schon zu den Baustellen unterwegs oder arbeiten bereits. Der Küchen- und Hausdienst putzt Toiletten, Küche, Böden und die Gepäckräume, schreibt Einkaufslisten, bringt Müll weg und ist fleißig. Ich habe meine täglichen Büroarbeiten erledigt und werde mich gleich mit Bobby auf die Jagd nach neuem Gas und Extrasprit für den Bus machen, damit wir in Kathmandu noch eine „Sightseeingtour“ machen können, und danach zum Krankenhaus fahren, um zu helfen.

Zurück zur Zwischenbilanz. Also: die Gruppe ist top. alle halten gut zusammen und unterstützen sich. Milena und Fabian sind fester Bestandteil des Teams. Scouter und Chepang sitzen abends auf der Bühne und singen sich gegenseitig ihre Lieder vor. Kultureller Austausch ohne viele Worte. Einige haben Freundschaften in der Nachbarschaft geknüpft und sind sogar schon zum Tee bei den Nepali im Haus eingeladen worden. Kim und Toni haben vorgestern ein entlaufenes Kalb wieder zu ihrem Besitzer in den Stall gestellt. Es passiert also viel neben dem Projekt und das freut mich sehr. 

Und die Arbeit? Nach anfänglichen Schwierigkeiten an allen Ecken sieht es jetzt, am drittletzten Arbeitstag, so aus, als ob wir mit vielen brauchbaren, sinnvollen und nützlichen Ergebnissen unserer Arbeit die Region und die Chepang verlassen werden. An der Schule hat Simon in seiner ruhigen, sachlichen und unaufgeregten Art es jeden Tag geschafft, alle zu motivieren, riesige Steinhaufen von A nach B und über C zurück nach A zu bewegen. Gemeinsam mit den Arbeitern ist gestern der erste Teil der Bodenplatte gegossen worden, es gibt ein Dach, die Wände sind zum Großteil fertig und sogar Türen und Fenster gibt es schon. Das hat vor zwei Wochen nicht jeder geglaubt. Aber jetzt sind wir sicher, dass jeder der uns unterstützt hat sehen wird, dass wir nicht zu viel versprochen haben. Da steht jetzt eine Schule auf dem Berg.

Und am Krankenhaus? Da ist es lauter und bunter. Das liegt nicht nur an den beiden Bauleitern, Nico und Metes, die mit viel Spaß und mit Hilfe einer kleinen Musikanlage (manche Songs und Tanzeinlagen lassen mich manchmal zwar am Alter von Metes zweifeln, aber ……) die Stimmung oben halten und die vielen kleinen Probleme, Änderungen, Zweifel und Unglauben an unsere Fähigkeiten durch einige Krankenhausangestellte vergessen machen. Laut und bunt ist es auch wegen der vielen Besucher des Krankenhauses, die täglich kommen und auch gerne mal auf dem Dach stehen und schauen was wir Weißnasen so machen (weiß sind unsere Nasen übrigens schon lange nicht mehr). Auch, dass Ruth deutlich entspannter ist, als noch vor zwei Wochen, ist schön zu sehen. Wir wissen und sehen, dass unser Engagement hier Sinn macht und hilft.

Aber was ist hier geschafft? Der Krankenraum ist seit gestern so gut wie fertig. Mit gelben Streifen an der Wand und so weiß wie frischer Schnee. Im Geburtszimmer prangen seit gestern die ersten gemalten Blumen an der Wand. Im Keller werden drei Toiletten saniert. Das hat die Geruchssituation deutlich verbessert. Und auf dem Dach ist die „Erdbebenspalte“ kurz vor Ende der Sanierung. Alle Säulen zur Aufnahme der Bewährung für den nächsten Stock sind saniert oder neu erstellt worden. Das Gerüst zur Aufnahme des Zwischendachs steht kurz vor der Vollendung. Morgen werden die Stangen verschweißt.

Wir werden es leider nicht mehr selber erleben, dass alles völlig fertiggestellt ist. Aber die Handwerker, die das machen, sind beauftragt und die finanziellen Mittel von uns liegen dafür bei Shanti und der Little Flower Society bereit. Jana und Nicola, die ja noch einige Zeit hier sein werden, werden uns über den Fortgang der restlichen Arbeiten unterrichten und ich bin der festen Überzeugung, dass Jana, wenn sie Ende November wieder in Bonn ist, die Fertigstellungen melden kann. In Kalikhola und in Tandi.

Damit ist für mich dieses Projekt schon jetzt ein Erfolg. Für uns Scouter und unsere Erfahrungen und für die Chepang hier in Nepal. Ich hoffe, wir werden es auch in Zukunft schaffen Menschen zu überzeugen uns bei unserer Arbeit hier finanziell zu unterstützen.

Und weil auch jedes Ende mal einen Anfang hat, schließe ich hier und packe die erste Kiste für die Rückreise. Unsere Fußballtrikots. Wir brauchen sie dieses Mal nicht mehr. Vorgestern haben wir mit der Navodaya School Fußball gespielt. Es war ein riesiges Fest und hat irre viel Spaß gemacht. Wir haben auch unsere erstes Tor geschossen. Vielmehr zwei. Leider hat Julian das erste in unserem Tor versenkt und wir haben 7:1 verloren. Egal. Es hat viel Freude gemacht.

Jan

09.10.2015

Eine Geschichte über Steine

Was uns bisher an der Baustelle „Grundschule“ begleitete waren Steine.

Um auf den Berg bei Khali Kola zu kommen, auf dem die Grundschule steht, muss man zunächst eine Stunde über nepalesische Straßen fahren und dann natürlich noch den Berg erklimmen. Zum Glück ist der Aufstieg nicht so schlimm, wie zunächst angenommen. Wer jedoch die Ehre hat einen 20l Kanister Wasser den Berg hoch zu tragen, könnte das Gegenteil behaupten.

Als wir ankamen, waren sowohl das Dachgerüst, sowie acht Fundamente für die acht Stützsäulen des Gerüsts fertiggestellt und vor Ort. Leider waren die Fundamente einen Meter tief im Boden und die eigentlichen Fundamente freigelegt, die Verbindungen dazwischen jedoch nicht. So mussten noch jeweils 60 cm breite Gräben zwischen den Säulen gegraben werden. Nachdem wir fast fertig mit den Gräben waren, stellte sich heraus, dass die Säulen erneut ausgereichtet werden mussten und wir so unserer Gräben um einiges verbreitern mussten.

Das war besonders ungünstig, da die „Erde“ zu großen Teilen aus gut verkeilten mittelgroßen bis großen Steinen und hochverdichteter Erde besteht. So kann man also nicht einfach mit einer Schaufel in den Boden stechen, da man nach etwa fünf Zentimetern auf einen Stein trifft. Mit Spitzhacke, Spaten und Vorschlaghammer waren aber weder der Boden noch die verbliebenen Stahlbetonträger der alten Schule ein Problem. Auch wenn es sehr viel Kraft, Zeit und Anstrengung gekostet hat.

Auf der Baustelle sind seit unserem zweiten Arbeitstag nepalesische Bauarbeiter, die zum einen das Know-How, wie man so ein Gebäude auf einem solchen Berg errichtet, wie auch ihre Arbeitskraft einbringen.

Jetzt sagte man uns wir müssten den gegrabenen Graben wieder mit Steinen füllen. Während wir also begannen die ausgegrabenen Steine wieder in die Gräben zu Füllen (man soll nach Möglichkeit große Steine verwenden), bauten unsere Bauarbeiter um jede der Säulen eine Mauer aus Natursteinen. Die so entstandenen Hohlräume wurden dann mit Beton vollgegossen.

Nach einer Weile reichten die ausgegrabenen Steine nicht mehr aus, um die Gräben zu füllen. Glücklicher Weise gab es in einiger Entfernung einige Haufen mit großen Steinen. Die wurden dann per Kette an die Gräben transportiert. Auf die Steine kam dann schließlich eine abschließende Schicht aus Beton.

Der Sand und der Zement, die für die Baustelle benötigt werden, tragen die Nepali mit einer Art Stirnband den Berg hoch. In Flip-Flops. Dabei trägt einer gut und gerne mal 50 kg oder auch mehr. Die Bauarbeiter tragen auch Flip-Flops die nennen wir mittlerweile Sicherheitsflipflops.

Einige Tage später -wir konnten alle schon keine Steine mehr sehen- war der Graben voll und die oberste Steinschicht überbetoniert. Währenddessen hatten unsere Maurer angefangen eine Mauer aus Ziegelsteinen auf den Beton zu bauen, um überall gleiche Höhe für den Boden zu markieren.

Jetzt musste nur noch der Boden auf die Höhe der Mauer gebracht werden. Dafür benötigt man mal wieder -wer hätte das gedacht- Steine. Also wieder eine Steinkette. Mittlerweile mussten  wir die Kette zwei oder drei Mal machen, um die Steine von A nach B zu bewegen.

Endlich war also der Boden bis einen Ziegelstein unter den Rand der Mauer aufgefüllt worden, da teilte man uns mit, dass der Boden doch noch drei Ziegelsteine höher liegen müsse.

Wieder Steine tragen.

Immer wieder dachten wir, die Zeit für die Bodenplatte sei reif. Nun war es endlich soweit, wir stärkten uns ganz besonders, da erreichte uns ein Anruf, dass es auf der Baustelle nicht genug Wasser sei. Also ist die Bodenplatte wieder verschoben worden. Ich hoffe, dass es morgen losgeht!

 

Wenn wir nicht gerade Steine tragen, genießen wir die wunderbare Aussicht und freuen uns in der Mittagspause, wenn der Wind leise durch unser Sonnensegel weht. Dann kommt manchmal ein Gefühl von Erholungsurlaub auf und ein Zustand tiefer Ruhe und Glückseligkeit stellt sich ein.

Ich freue mich auf morgen! Gute Nacht

Julian

07.10.2015

Kommt her ihr Fremden und Bekannten, setzt euch,

 ich will euch heute eine Geschichte von Tragik und Heldentum erzählen. Eine Geschichte von Bussen und Tempeln. Eine Geschichte von Fußball und Schwimmbädern. Und folgendermaßen trug es sich zu. Heute, also am 04.10.2015, begann unser erster „freier“ Tag damit, dass wir eine Stunde länger schlafen durften. Was an sich den Tag um einiges aufwertet im Vergleich zu manch anderen Geschehen. Aber nun ja, nach einem stärkenden (hier sind die Meinungen geteilt) Frühstück ging es dann mit dem Bus los nach Devgath. Das heißt mit dem Schulbus der Little Flower School, der uns zur Baustelle bringt und wieder abholt. Nach ca. einer Stunde Fahrt trafen wir am Eingang der Tempelanlage Devgath ein. Dort erwartete uns unser erstes Hindernis, eine 100 Meter lange Hängebrücke. Wer seekrank wird und/oder Höhenangst hat, es aber trotzdem überlebt hat, meinen Respekt. Nach diesem Abenteuer besichtigten wir die Tempelanlagen, die für die Hindus eine letzte Ruhestätte ist. Man kann eindrucksvolle Opferstätten und Tempel betrachten. Außerdem trifft man dort neben Menschen noch allerlei andere z.B. Hunde, Affen und fiese Mücken. Auf dem Rückweg kamen uns einige Nepali entgegen, die Baustoffe zur Anlage brachten d.h. pro 1,50m Nepali ca. 50kg Ziegelsteine oder Zement. Die Busfahrt von unserer spirituellen Weiterbildung zur Tragik dieser Geschichte verlief unspektakulär. Es ging nämlich zu unserer Fußball-Revanche an der Little Flower School. Da wir dieses Jahr sogar mit eignen Trikots antraten, stand unserem Sieg nichts im Wege. Doch leider kam es anders. Die erste Halbzeit verlief torlos aber mit ein paar guten Chancen unsererseits. Trotz all dem fiel in der zweiten Halbzeit das erste gegnerische Tor durch Elfmeter (unberechtigterweise würden manche sagen). Davon unbeirrt spielten wir weiter. Das zweite gegnerische Tor folgte leider kurze Zeit später. Über die Einzelheiten dieses Tores werde ich schweigen. Am Ende der zweiten Halbzeit gab es noch ein drittes Tor, das allerdings nicht gewertet wurde (nachdem der Schiedsrichter endlich auf seinen Linienrichter gehört hat), da der gegnerische Schütze im Abseits stand. Aber leider half uns das auch nicht. Und so verloren wir 2:0 gegen die Little Flower School. Immerhin gab es im Anschluss leckere Momos. Zur Krönung des Tages besuchten wir anschließend ein Schwimmbad mit „fast“ klarem Wasser. Dort wurde mit einigen Nepali Kindern Wasserball gespielt oder was man halt sonst so in Schwimmbädern macht z.B. schwimmen. Zum Schluss durften wir in der nahegelegenen „Stadt“ Tandi in kleinen Gruppen essen gehen. Nach ausreichend Speis und Trank kehrten wir zur Novodaya School zurück.

 

Moritz

05.10.2015

Namaste zusammen.

Der letzte Blogeintrag ist nun schon ein paar Tage her und es ist viel passiert.

Für uns hat sich mittlerweile ein fester Alltag etabliert. In diesem Blog befasse ich mich insbesondere mit der Krankenhaus Baustelle, da ich bisher noch nicht die Gelegenheit hatte mit nach Kahlikohla zu fahren. Im Krankenhaus gibt es einfach zu viel zu tun. Der nächste Eintrag, der sobald wie möglich folgt, beschäftigt sich mehr mit dem Bau der Grundschule. Bisher habe ich allerdings viel Gutes gehört.

Unser Tag fängt für die meisten um 6 Uhr an. Damit sich das Frühstück nicht zu lange hinaus zögert haben wir jeden Tag einen Küchendienst, der schon um 5:30 aufsteht und alles vorbereitet. Ab 6:30 gibt es dann Tee, Kaffee, süße Brötchen und Müsli. Währenddessen klären wir, wer auf welche Baustelle fährt. Metes und ich sind für das Krankenhaus verantwortlich. Die anderen, die nach Kahlikohla fahren, nehmen uns immer im Bus mit und wir springen in Tandi raus, um die letzten paar Meter zu Fuß zurück zu legen.

Wie schon erwähnt haben wir die Entscheidung getroffen, ein Wellblechdach auf das Krankenhaus zu bauen und ein Krankenzimmer per Exempel herzurichten. In dem Raum gibt es jeden Tag nur für 2-3 Personen Arbeit und so konzentriert sich der Großteil auf die Arbeiten am Dach.

Das Krankenzimmer ist, wie fast alle Räume, von der Feuchtigkeit betroffen, was die Pinselei stark erschwert. Wir haben die Türen ausgehangen und bisher fleißig Macken und Schäden in den Türrahmen gespachtelt und geschliffen. Inzwischen sind diese auch grundiert und 2 Mal lackiert. Dennoch schlägt der Untergrund an manchen Stellen immer noch durch. Wir werden noch eine Lackschicht aufbringen und dann sind die Türen und Rahmen fertig, sodass sie abgeklebt werden können. Zu guter Letzt streichen wir die Wände. Wir wollen damit ein Beispiel abgeben, wie jedes Zimmer aussehen könnte, wenn es vernünftig in Stand gesetzt wird. Dafür muss das Krankenhaus aber dicht sein und damit komme ich zum neuen Wellblechdach.

Bisher haben wir schon recht viel schaffen können, auch wenn davon leider noch relativ wenig zu sehen ist. Aus dem bisherigen Dach ragt an vielen Stellen das Moniereisen der tragenden Säulen hervor, da man sich die Möglichkeit offen lassen möchte einen zweiten Stock aufzusetzen. Diese Eisen wollen wir einschalen und dann mit Beton umgießen. In diese kleinen Verlängerungen der darunter befindlichen Säulen gießen wir dicke Metallrohre ein, auf die später das Gestell für das Wellblech aufgesetzt werden soll. Dafür haben wir in den letzen Tagen die Schalungen hergestellt. Das dauerte dank des suboptimalen Holzes ein wenig, aber mittlerweile haben wir fünf Schalungen zur Verfügung. Außerdem haben wir jede Menge Sand und Kiesel auf das Dach geschafft, die, mit Beton vermischt, den Estrich für die Säulen ergeben. Wir müssen den Estrich mit Hand anrühren, deshalb bekommen wir pro Tag nicht mehr als 5 Säulen gegossen.

Außerdem haben wir um eine der beiden Erdbebenspalten auf jeder Seite ein kleines Mäuerchen gezogen, auf dem wir ein Blech befestigen. Dies dient dem Schutz vor Regenwasser, das bisher so gut wie ungehindert ins Bauwerk eindringen konnte. Wir können nämlich auf einem Drittel des Krankenhauses leider kein Wellblechdach aufbauen, da eine große Solaranlage im Weg steht. Hierfür muss in Zukunft aber natürlich auch eine langfristige Lösung her.

Wir arbeiten am Krankenhaus jeden Tag bis ca. 6 Uhr was aber eine lange Mittagspause beinhaltet, da es um die Mittagszeit auf dem sich aufheizenden Betondach einfach viel zu warm wird. Am Nachmittag wird es ab 3 Uhr in der langsam sinkenden Abendsonne wieder angenehmer. Um 7 Uhr ist es dunkel und für uns Essenszeit. Die wirklich sehr anstrengende Arbeit, ob am Krankenhaus oder an der Grundschule macht uns alle sehr müde, so dass sich die meisten sehr schnell in ihre Zelte verkriechen.

Mit einem Blick von außen auf den Betrieb des Krankenhauses ist für mich, und ich denke da kann ich für die meisten anderen mitsprechen, vieles unverständlich. Es herrscht zum Teil wirklich Chaos. Einige Räume sind mit alten Betten und anderen „Abfällen“ zugestellt. Die nepalesischen Organisatoren haben nämlich Angst altes Mobiliar wegzuschmeißen oder zu verkaufen, obwohl Platz und etwas Geld natürlich willkommen wären. Das Krankenhaus ist Teilweise staatlich finanziert. Wenn die alten Betten einfach verkauft würden, käme der Staat und fragte nach, wo die hin sind, da er sie ursprünglich bezahlt hat. Es wäre nicht möglich, das gewonnene Geld einfach wieder zu investieren. Der verantwortliche Regierungsbeamte möchte nämlich auch etwas daran verdienen und so macht man dem vielen Konjunktiv einfach ein Ende, indem man die alten Sachen einfach in den Keller stellt. Die Entscheidungsprozesse rollen zwar langsam an, aber es dauert alles einfach viel zu lange. Außerdem ist die Ordnung ein Problem. Dr. Ruth hat schon sehr viel getan und angeordnet, aber ihre Kräfte reichen natürlich nicht aus um jedes Problem aus dem Weg zu räumen. An manchen Stellen ist es echt ein Kampf gegen Faulheit oder vielleicht nicht pragmatische Denkweise, ich weiß es nicht genau.

Umso schöner ist es jeden morgen ab 9 Uhr die vielen, vielen Patienten zu sehen, die im Krankenhaus versorgt werden. Bis nachmittags ist der Gang besiedelt von Menschen, die Hilfe brauchen und sie bei Dr. Ruth und ihren nepalesischen Kollegen auch erhalten. An dieser Stelle ist es wirklich beeindruckend welche Arbeitsabläufe Dr. Ruth erfolgreich etablieren konnte und welche Kraft sie in ihr Projekt steckt. Hut ab und wenn wir einen kleinen Beitrag zur Verbesserung leisten können, dann ist er hier trotz Mängel mit Sicherheit an der richtigen Adresse.

Außerdem gefällt mir, und mit Sicherheit auch den anderen, der Austausch mit den Kindern in der Navodaya School und den anderen Nepalis sehr gut. Hier und dort ein kleines Gespräch und ein Lächeln erfreut beide Seiten. Ich denke, wir lernen auf dieser Reise wirklich sehr, sehr viel. Über andere Lebensumstände und andere Gesellschaften. Das ist nicht immer ganz einfach, aber Nepal regt zum Nachdenken an und die Jugendlichen profitieren mit Sicherheit genauso wie die Nepalis von unserem Besuch und der Arbeit die wir bisher investiert haben. Eine so unterschiedliche Kultur kennen zu lernen und das Leben anderer Menschen auf diese Weise zu erfahren ist nicht jedem vergönnt.

 Jetzt ist aber mal Zeit für einen Tag mit Amüsement, ohne Zement und ohne Schüpperei!

Morgen spielen wir gegen die Little Flower School aus Ratnanagar Fußball. Was da so alles passiert berichtet der nächste Blogeintrag.

Ich hoffe, der kleine Einblick reicht aus, um sich ein grobes Bild von der Fahrt machen zu können. Die Details gibt es dann zurück in Bonn und mit Hilfe von Fotos.

 

Liebe Grüße und bis bald,

Nico

01.10.2015

Die Anreise

Tja da ist er nun, der erste Blog. Etwas verspätet aber wir hatten vier wirklich turbulente Tage. Aber von Anfang an:

Samstag 26.09. 7:00 Start in der Sibylle. Keine Probleme ausser, dass der Bus und unser Gepäck etwas miteinander kämpfen mussten bis sie zueinander fanden. Univers hatte mehr Mensch als Gepäck erwartet und es gab ein kleines Überangebot an Sitzplätzen und dafür etwas weniger Kofferraum. Es hat aber alles gepasst und die Fahrt zum Flughafen verlief reibungslos, ebenso wie die Gepäckaufgabe. Die Damen vom Check In der Turkish Airlines waren von uns und unserer Reise so angetan, dass Sie einfach alles haben übers Band laufen lassen und über unser Übergepäck und die Riesenkisten kein Wort verloren haben. Das Umsteigen gegen Abend in Istanbul verlief genauso problemlos und so kamen wir am Sonntag um 6:00 Ortszeit frohen Mutes, aber leicht übernächtigt in Kathmandu an. Schlappe 24 Grad um diese Uhrzeit…… Problemlos durch die Passkontrolle und ab zum Gepäckband.

Nach langem Warten rollt unser Gepäck an. Nach einiger Zeit der Deckel einer unsrer Alukisten. Der Inhalt hinterher und dann die Kiste. In der Kiste ein Hinweis des deutschen Zolls, dass die Kiste geöffnet wurde (ach nee) und nichts entnommen wurde……..  Wie wir später feststellten, sind noch drei weitere Kisten geöffnet und untersucht worden. Die waren wieder ordentlich geschlossen, dafür, ordentlich dokumentiert. Der Hinweis, dass unsere beiden Dosen Kriechöl, zwei Dosen Terpentinersatz und zwei Dosen Malermeistermetesteufelszeug entnommen wurden. Wenn also jetzt das BKA die Sibylle observiert – ihr wisst Bescheid. Ganz zum Schluss kamen unsere großen cases. Eines davon ebenfalls offen. Das war der nepalesische Zoll. Auch das nicht ganz professionell. Der Schaden wurde aufgenommen und wir schauen mal was draus wird.

Vor dem Flughafen steht unser Bus mit einem Empfangskomitee, bestehend aus Boby (wer einmal in Nepal war, muss ihn kennen), Dr. Prünte aus Bonn mit einer Bekannten und Nicola, die schon seit ein paar Tagen in Nepal ist. Jetzt ist das Team komplett. Auch dieser Bus war eigentlich zu klein für uns und unseren Berg Gepäck, aber mit unserem Seil und nepalischer Hilfe wurde alles auf dem Dach verschnürt und ab geht die wilde Fahrt nach Tandi. Einzige Ausfälle bisher ein reisekranker Frowin. Dr. Prünte aka as Fred hat ihm aber schnell wieder auf die Beine geholfen. Nach einem kurzen Zwischenstopp nahe der Little Flower School müssen wir den Bus wechseln und kommen gegen 15:00 „Zu Hause“ an. Navodaya School. Ein herzlicher Empfang von Father Michael, den Sisters und vielen Kindern. Wir bekommen alle einen Begrüßungsschal und als eine der Letzten, Milena (sie war im April / Mai als Volunteer an der Schule) den Bus verlässt, ist die Freude groß. Ein weiteres Highlight ist der Hund (wir nennen ihn Floh) um die Ecke biegt. Er hatte sich kurz vor Abfahrt im Mai schwer verletzt und Milena hat die Sisters darum gebeten mit ihm zum Arzt zu gehen und ihn nicht sterben zu lassen. Dass das tatsächlich passiert ist, festigt mein Vertrauen in unsere Partner und die Menschen hier umso mehr. Sie hätten auch einfach sagen können der Hund ist gestorben und das Geld für die Behandlung für, aus ihrer Sicht, mit Sicherheit wichtigere Dinge nutzen können.

Danach, mittlerweile sind alle müde und kaputt, wird das Gepäck ausgepackt, die Zelte aufgebaut und die uns zur Verfügung stehenden Räume (1 Gepäckraum Jungen / ein Gepäckraum Mädchen / 1 Büro &Lager / ein großer Aufenthaltsraum zum Kochen mit Terrasse / zwei Duschräume) bezogen. Jetzt gibt es nur noch zwei Gedanken: Essen und Schlafen.

Wir begegnen jetzt einem Problem das uns die nächsten Tage begleiten und beschäftigen wird: Es gibt nur sehr wenig Gas und Benzin oder Diesel. Der Grund: Die indische Regierung ist nicht einverstanden mit der, letzte Woche verabschiedeten, nepalischen Verfassung. Deshalb wurde kurzerhand die Einfuhr von Gas und Öl gestoppt. Man will das Land strafen und lahmlegen. Aus meiner Sicht ein unfassbarer Zustand ein Land für seine souverän beschlossene Verfassung zu strafen. Egal wie gut oder schlecht sie ist. Aber leider ja nicht der einzige Fall in der Welt.

Aber gegen Hunger hilft das nicht. Auf den letzten Drücker kaufen wir noch Lebensmittel, Kochtöpfen und Gaskocher ein. Aber ohne Gas? In Nepal hilft da nur eins – Call Bobby. Der weiß aber auch keine Lösung außer uns seine zu geben. Er sagt er ist ja nur allein und wir sind viele. Also holen wir Bobbys Gasflasche und tatsächlich gibt es abends noch Reis mit Gemüse. Danach fallen alle erschöpft in die Zelte. Die Anfahrt war lang, anstrengend und der Klimawechsel fordert Kraft. Wir werden deshalb den nächsten Tag ausschließlich nutzen um uns einzurichten, zu erholen und die Lage am Krankenhaus zu sondieren.

Montag 28.09. Tag der gemischten Gefühle  

Leicht belämmert von den Temperaturen steigen um 8 die letzten aus den Betten. Zum Frühstück gibt es schon brötchenähnliche Backwaren, die wir tags zuvor beim Bäcker bestellt haben und wir verteilen die Aufgaben für den Tag. Das Ergebnis lässt sich sehen. Kurz nach dem Mittag haben wir, mit Erlaubnis von Father Michel, aus der gesamten Schule Tische, Stühle und sonstiges Inventar zusammengesammelt. Ein Sonnendach gebaut, die „Wasseraufbereitungsanlage“ gebaut, alle Nasszellen grundgereinigt und alles Notwendige eingekauft. Bei allem dabei die Schulkinder, die uns alle erstaunt, freundlich und offen beäugen und ich habe gefühlt 100 mal pro Minute „Namaste“ zu sagen.

Der „Geldtransporter“ war da und hat einen Berg Rupien gebracht und jeder hat sich 10 oder 20 Euro gewechselt und am frühen Abend gehen einige noch nach Tandi um sich mal umzuschauen und eine Kleinigkeit zu kaufen. Diejenigen die noch nie hier waren, schnuppern mal wie Nepal riecht.

Wir sprechen zunächst mit Father Michael über die Schule und was bisher dort geschehen ist. Leider hat der Verfassungsstreit und der daraus resultierende Spritboykott die Arbeiten zum Stocken gebracht und die schon beschäftigten Arbeiter sind erstmal wieder nach Hause gegangen. Keiner weiß genau wie es dort aussieht. Ein erster Rückschlag.

Doch der zweite folgt sogleich. Am frühen Abend treffen wir uns mit Ruth am Krankenhaus. Vieles sieht deutlich besser aus als im Mai. Aber für alle die noch nicht hier waren, stellt sich die Frage, ob und welcher Einsatz sich hier lohnt. Mettes Diagnose des Gebäudes ist ein Stück weit ernüchternd. Viele Wände sind sehr feucht und ihre Renovierung macht keinen Sinn solange grundsätzliche Probleme nicht behoben werden. Dazu kommt das die Sickergrube für das neue Klohaus nicht, wie vereinbart, gebaut wurde. Nun macht es erstmal keinen mit dem Bau zu beginnen. Wir setzten uns zunächst mit Ruth und Fred in Ruth´s Haus zusammen um zu überlegen was sinnvoll zu tun ist. Danach noch in Scouterrunde. Beides mal ohne zufriedenstellendes Ergebnis. Wir verschieben die Überlegungen auf den nächsten Tag. Dann ist Devindra, der Leiter des Krankenhauses, da und wir werden sehen was passiert.

Mit gemischten Gefühlen gehe ich ins Bett. Werden wir in den nächsten Wochen ein brauchbares Ergebnis zustande bringen? Etwas das den Einsatz des letzten halben Jahres rechtfertigt und auch für all die Menschen die Geld, Hilfe und Unterstützung gegeben haben ok ist? Eine unruhige Nacht und schlecht ausgeschlafen beginnt der vierte Tag

Dienstag der29.9.  -  Es passiert was

Die Nachrichten des letzten Tages, der schlechte Schlaf und die Ungewissheit lassen, nicht nur mich, etwas gereizt in den Tag starten. Aber das Baustellenfieber hat uns schnell. Um 6 Uhr aufstehen, um 6:20 Frühstück; um 6:40 Werkzeug packen und um 7:00 geht’s los. So wird es heute und (hoffentlich) auch die nächsten Tage sein.

Simon steht mit dem Großteil der Truppe pünktlich zur Abfahrt bereit. Aber der Bus ist nicht da. Kein Sprit? Bloß nicht. Er verspätet sich nur um eine Stunde. Gott sei Dank. Also auf nach Kalikohla.

Der zweite, kleinere Teil von acht Menschen fährt zum Krankenhaus. Der Vormittag vergeht mit Begutachtung, Ideen, Einwänden usw. Am Ende haben wir ein für alle zufriedenstellendes Ergebnis. Die Hauptursache für die feuchten Wände ist das nicht isolierte Dach. Das ist auch eigentlich kein Dach sondern nur ein Zwischengeschoß. Wenn das nicht ist, ist jeder Pinselstrich im Gebäude vergebens. Also werden wir ein Leichtbaugiebeldach aus blauem Wellblech auf die Decke aufsetzen. Effekt – das Regenwasser  steht nicht mehr auf dem Dach und dazu wird die Temperatur im Erdgeschoß erträglicher. Ein zweiter Grund für die Feuchtigkeit sind die Wassertanks. Sie werden mit einer Zeitschaltuhr gesteuert werden und laufen gerne mal über. Wir werden die Tanks ummauern so dass sie in einem Becken stehen. Die werden wir mit einem Ablauf versehen, sodass das Wasser nicht mehr auf dem Dach steht. Darüber hinaus werden wir die Spalten zwischen den Gebäuden (die gibt es damit sich die Gebäudeteile bei einem Erdbeben bewegen können) so überbrücken, dass sie ihren Sinn erfüllen und gleichzeitig wasserdicht sind (technische Details gibt’s in Bonn). Zu guter Letzt werden wir ein Patientenzimmer nebst Nasszellen so herrichten, dass Metes sich nicht seiner Profession schämen muss. Er hat allerdings schwere Bedenken bezüglich der Farbqualität. Sowohl was den Preis als auch die Qualität angeht. Aber ich bin mir sicher – das Ergebnis wird gut.

Am frühen Abend kommt der Bus aus Kalikohla zurück und mir purzelt eine äußerst schmutzige aber gutgelaunte Schar entgegen. Der Tag dort war extrem anstrengend, aber auch erfolgreich. Wir haben einen Großteil des Fundamentes ausgehoben. Bei extrem steinigem Boden wirkliche Knochenarbeit. Aber alle sind gut gelaunt und freuen sich tatsächlich auf den nächsten Tag. Auch Simons Plan die Schulbauer mit Müsli und Trockenmilch zu verpflegen, scheint aufzugehen.

Der Tag neigt sich langsam dem Abend zu und ich verspüre so etwas wie Optimismus. Wir haben uns gut eingerichtet, der Küchendienst klappt, unsere Freunde in Nepal unterstützen uns, die Baustelle an der Schule  läuft (wenn auch mit enormem Verzug – Danke Indien) und für das Krankenhaus gibt es vernünftige Pläne die wir umsetzten können.

Ich widme mich meiner letzten Aufgabe des Tages. Ab aufs Rad und ab nach Tardi. Das siebte Mal heute. Telefonkarten besorgen. In Nepal ein Staatsakt mit Passkopie, Passbild, vier Unterschriften und zwei Daumenabdrücken. Aber ich bekomme drei und nun ist auch unsere Kommunikation gesichert. Auf dem Weg zurück, es ist 7 Uhr und dunkel, fühle ich mich an Mai erinnert. Kopflampe vergessen.

Also geht’s wieder mal im Dunkeln ab zur Schule. Ich wundere mich allerdings wieso hier ein zwei Kilometer langer Stau ist. Auf beiden Seiten. Den Grund dafür erfahre ich schon bald. Der Stau endet an einer Tankstelle. Morgen gibt es Sprit. 5 l pro PKW, 20l für einen LKW und 25 für einen Schulbus. Mir schwant Böses. Können wir morgen überhaupt zur Baustelle fahren?

In Tardi angekommen halten wir Rat. Ist es vielleicht eine gute Idee einen Teil der Meute für einige Tage an die Baustelle in die Berge zu verlegen? Wir verwerfen diese Idee. Wir können im Notfall dann nicht garantieren dass dann ein Fahrzeug mit Sprit zur Verfügung steht. Das Telefon klingelt. Es ist Bobby: „Hello Jan, no problem. I´ve got the fuel for tomorrow. Take it easy – you´re in Nepal”

Thank you Bobby – I know

Auf Bald - Jan

 PS: wir haben das letzte Internet in Nepal gefunden. Im Krankenhaus

PPS: Bilder gibt´s bei Fabian unter www.nepal15.ga-bonn.de

Leider ist in den Bergen Nepals das Internet ausgefallen, per SMS kam die Nachricht:

 "Internet am A****. Allen geht es gut! Ansonsten viel Arbeit, viel Sonne, viel Spaß, viel Reis, wenig Sprit, kein Internet. Sobald es wieder geht gibt es einen Roman!"

[Jan 01.10.2015]

27.09.2015

Wir sind heute erschöpft, aber sicher und gut in der Navodaya School angekommen. Wir wurden freundlich aufgenommen und haben angefangen, uns häuslich einzurichten. Auch unseren ersten Reis haben wir gegessen.

Morgen gibts mehr!

Gute Nacht aus Tandi

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