Auf dieser Seite finden Sie Informationen über unser Nepal-Projekt und die Arbeit des Scouting Bonn e.V. in Nepal, Spendenmöglichkeiten und unseren Film zum Projekt.

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Warum Sie uns unterstützen sollten? Wir machen Dinge anders. Nicht nur bei der Durchführung dieses Projektes, sondern auch im Umgang mit Ihren Spendengeldern. Die Reisekosten tragen die Teilnehmenden selbst, wodurch jeder einzelne Euro dort ankommt, wo er benötigt wird. Nach Abschluss des diesjährigen Projektes stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort über Erlebtes und geleistetes. Damit wir viel Gutes und Schönes berichten können, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung.

 

Ab 300 EUR stellen wir Ihnen gerne eine Spendenquittung aus. Bitte geben Sie beim Verwendungszweck (Mitteilung bei Paypal) Ihre Anschrift oder E-Mail-Adresse an, da wir Ihnen sonst keine Spendenquittung ausstellen können.

Scouting Bonn e.V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN DE54370501981929920658
BIC COLSDE33XXX 

Was wir bisher erreicht haben

2013— Bau von Sanitäranlagen.
— Zu Besuch an der Grundschule.
2015— Im April erschüttert Nepal ein schweres Erdbeben. Unter anderem wird die Grundschule zerstört.
— Im Herbst haben wir beim Wiederaufbau der Grundschule geholfen.
— Patientenzimmer und der Geburtsraum des Ratnanagar Hospitals wurden frisch renoviert.
— Das Dach des Krankenhauses wurde saniert.
2017— Neuaufbau der Wasserversorgung am Krankenhaus, sowie der Bau eines Waschplatzes und die Gestaltung des Vorplatzes
— Malerarbeiten an der Grundschule
— Einrichtung eines PC-Raumes an der Navodaya School
2019— Bau einer Rollstuhlrampe für einen barrierefreien Zugang zum Krankenhaus
—Verlegung von hochwertiger Kautschukboden im Krankenhaus
2021— Health & Food Camp in einem abgelegenen Chepang-Dorf

Was wir 2022 vorhaben

Das Ratnangar Hospital im Distrikt Chitwan, das täglich mehr als 600 Nepali medizinisch versorgt, hat ein massives Schimmelproblem: Das Fundament ist nicht abgedichtet, in die Wände ist mit den Jahren das Wasser eingedrungen. Für die Patient:innen ist der Schimmel enorm ungesund. Wir wollen Teile des Fundaments freilegen und nachträglich mit einer Noppenfolie abdichten, um auch in den Behandlungsräumen im Untergeschoss für hygienische Bedingungen zu sorgen.

Neben den handwerklichen Tätigkeiten wollen wir möglichst vielen Menschen in abgelegenen Dörfern mit schlechter Infrastruktur die Möglichkeit bieten, sich von Ärzt:innen behandeln zu lassen, mit Medikamenten und Lebensmitteln versorgt zu werden. Um mehrere dieser Health Camps für je nach Region 75 bis 400 Familien organisieren und die Bauarbeiten finanzieren zu können, sind wir auf Ihre Spenden angewiesen.

Und damit wären wir auch schon beim springenden Punkt: Unser Sozialprojekt umfasst nicht nur die drei Wochen, die wir in Nepal verbringen werden, sondern bedarf umfangreicher Vorbereitung.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir einen großen Container mit medizinischen Geräten und Baumaterialien auf die weite Reise nach Nepal geschickt. Wir sammeln mit der Aktion “Bechern für den Guten Zweck” bei Konzerten auf dem Kunstrasen Bonn Spenden, verkaufen Trödel auf dem Rheinauen-Flohmarkt, veranstalten Spendenläufe und Infoabende. So wollen wir trotz Pandemie Aufmerksamkeit auf unser Projekt lenken und Geld für die Menschen in Nepal sammeln. Empfehlen Sie uns also gerne weiter!

Food Camp 2021

Warum Nepal?

Um ehrlich zu sein – purer Zufall! Erfüllt mit Neugier, Reiselust und dem Wunsch zu helfen, haben wir im Jahr 2013 die schweizerische Ärztin Dr. Ruth Gonseth kennengelernt. Sie ist Vorsitzende des Vereins Shanti Med Nepal, der seit 2009 die Chepang, eine der ärmsten Volksgruppen im Süden Nepals, medizinisch unterstützt. Gonseth hat uns mit ihrer Begeisterung für die Menschen in Nepal und das faszinierende Land angesteckt. Ihre Sorge um die Menschen in Nepal und ihr persönliches Engagement für die Gesundheit der Chepang hat uns tief beeindruckt. Und sie inspirierte uns dazu, selbst in der tropischen Region Chitwan 150 km westlich von Nepals Hauptstadt Kathmandu tätig zu werden.

Das kleine Land zwischen Indien und China ist eines der ärmsten der Welt, gezeichnet durch schlechte Infrastruktur, mangelhafte medizinische Versorgung und ein großes soziales Gefälle. Zudem wird Nepal fast jährlich von Naturkatastrophen heimgesucht. Auf das verheerende Erdbeben im April 2015 folgten eine Hitzewelle und eine Flutkatastrophe.

Doch Nepal bietet auch eine unermessliche Vielfalt: vom höchsten Berg der Welt bis zum Dschungel, von unwirklichen Schneelandschaften bis zu Elefanten, Nashörnern, Krokodilen und Tigern in freier Wildbahn. Am meisten beeindruckt uns aber immer wieder, dass in Nepal Menschen aus mehr als hundert Ethnien und allen Weltreligionen in friedlicher Eintracht miteinander leben.

Warum mit Jugendlichen nach Nepal?

Wir sehen hier in Deutschland einen Lebensstandard als normal an, von dem ein Großteil der Menschheit nur träumen kann. Was es bedeutet, in einem weniger privilegierten Land zu leben, können wir uns kaum vorstellen, geschweige denn fühlen. Dazu muss man dort gewesen sein. Nach drei Wochen ohne fließend warmes Wasser, Strom und den prall gefüllten Supermarkt um die Ecke wird offensichtlich, wie komfortabel unser Leben ist – und dass wir unsere Privilegien dafür nutzen können und müssen, denen zu helfen, denen es schlechter geht.

Und das tun wir nun bereits seit 2013 in Nepal. So haben wir nach dem verheerenden Erdbeben 2015 eine Grundschule gebaut und den Ausbau eines Krankenhauses vorangetrieben, indem wir etwa einen medizinischen Fußboden ausgelegt, das Dach abgedichtet und Sanitäranlagen gebaut haben. Seit 2013 ist dort die Zahl der täglichen Patient:innen von 30 auf mehr als 600 angestiegen, mittlerweile wird das Krankenhaus auch vom nepalesischen Staat stärker unterstützt. Zu sehen, dass der Einsatz von Jugendlichen das Leben vieler Menschen in Nepal nachhaltig verbessert und dass wir mit unserem persönlichen Engagement Dinge ändern können, macht das Projekt zu einem großen Gewinn und einem prägenden Erlebnis – für uns und die Menschen in Nepal.

Unser Film zum Nepal-Projekt

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, lautet ein deutsches Sprichwort. Und wir haben gleich einen ganzen Film über unsere Arbeit in Nepal gedreht. 2021 konnte wegen der Corona-Pandemie unsere ursprünglich geplante Fahrt nicht stattfinden. Stattdessen sind wir mit einer kleinen Gruppe nach Nepal gereist, um medizinische Versorgung und Lebensmittel in abgelegene Dörfer zu bringen und einen Dokumentarfilm über unser Projekt zu drehen.

Wir gehörten zu den ersten Menschen, die nach gut eineinhalb Jahren in das schwer von der Pandemie getroffene Nepal kamen. Als das Land 2020 in einen strengen Lockdown ging, konnten die Menschen aus ihren Dörfern nicht mehr in die Städte kommen, um dort Geld zu verdienen. Und als sie wieder kommen durften, gab es häufig keine Arbeit mehr für sie. Auch deshalb stießen wir auf ein herzliches Willkommen, als wir dort unsere Dokumentation drehten und mit vielen Menschen über ihr Leben in den tropischen Bergen im Süden Nepals sprachen. 

Unser Nepal-Film von Lennart Wirfs

Unsere Unterstützer

Flyer

Hier können Sie sich den Flyer zu unserem Projekt für das Jahr 2022 herunterladen.

Unsere Nepal-News

  • Unser Nepal Film
    Nach der Premiere am 30.4.2022 ist der Film jetzt auch mit Untertiteln online verfügbar. Wer den Streifen nochmal auf Leinwand sehen will: Wir zeigen den Film nochmal am 8.6.2022 im Bla
  • Nepal 2022
    Nepalprojekt 2022 – Ja, ihr lest richtig! Wir planen auch dieses Jahr –  außer der Reihe – ein Nepalprojekt und werden auch dorthin reisen. Da wir den für uns spannendsten Teil des Projekts, nämlich die Reise nach Nepal, im letzten Jahr pandemiebedingt ausfallen lassen mussten, werden wir das dieses Jahr nachholen. Metes und ich haben…
  • Nepal Shop ist online!
    Der Nepal Shop ist online! Es werden 4 unterschiedliche Shirts mit „Nepal Designs“ angeboten, entworfen von mitfahrenden Jugendlichen. Die T-Shirts sind aus 100% gekämmtes ringgesponnener Bio-Baumwolle, sind FairWear zertifiziert und vegan. Bedruckt wurden sie mittels Siebdruckverfahren vorne und hinten in Köln. Ein T-Shirt wird für 25€ angeboten, die Produktionskosten belaufen sich auf ~10€, der Erlös…
  • Verewigt
    Wir haben es geschafft!!! Wir sind auf der ersten Steintafel verewigt worden. In Nepal. Darüber hinaus sind alle Arbeiten, die von uns angeschoben und beauftragt wurden, abgeschlossen. Als da wären Boden im Krankenhaus, Kantenschutz auf der Krankenhaustreppe, Verlegung des Abwasserrohres, Verlegung des Bodens in der Schule und Erweiterung des Daches.
  • Nepal 2019
    Nun schon zum vierten Mal geht es mit den Scoutern nach Chitwan im Süden Nepals. Bei unserem alle zwei Jahre stattfindendes Sozialprojekt werden wir natürlich – neben den im Vordergrund stehenden Arbeiten an dem Krankenhaus und der Schule die wir unterstützen – auch genug Zeit finden um dieses fremde Land zu erkunden. Wir haben die…